Stand der Richtwerte:
Für eine Solaranlage mit 10 bis 15 kWp und einen Batteriespeicher mit rund 10 kWh liegt unser Richtwert bei ca. 16.000 bis 28.000 €, Montage eingerechnet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Allein für die Anlage schätzen wir ca. 12.000 bis 16.000 Euro bei 10 kWp und ca. 16.000 bis 21.000 Euro bei 15 kWp, für den Speicher mit 10 kWh etwa 4.000 bis 7.000 Euro. Für die Wärmepumpe selbst enthält dieser Richtwert keinen Betrag.
Die ehrliche Rechnung beginnt mit dem Kalender. Eine Wärmepumpe braucht den meisten Strom in den kalten Monaten, eine Dachanlage liefert in dieser Zeit am wenigsten: Zwischen November und Februar kommt je nach Ort nur ein kleiner Teil des Jahresertrags zusammen; den Anteil für Ihren Ort nennt jede Ortsseite. Ein Batteriespeicher ändert daran nichts, denn er verschiebt Strom über Stunden, nicht über Monate.
Sinnvoll ist das Paket trotzdem, nur aus anderen Gründen. Im Frühjahr und Herbst, wenn noch geheizt wird und die Sonne schon kräftig scheint, kann die Anlage einen Teil des Wärmepumpenstroms liefern, und der Speicher trägt Mittagsstrom in den Abend. Im Sommer bereitet die Wärmepumpe Warmwasser, bei passender Steuerung bevorzugt dann, wenn die Anlage Überschuss liefert. Finanztip rät, die Wärmepumpe möglichst tagsüber laufen zu lassen – Geräte mit dem Label „SG Ready“ lassen sich dafür ansteuern; der Speicher bringt vor allem dann viel, wenn die Wärmepumpe oft nachts heizt. Ein Energiemanagementsystem kann Anlage, Speicher und Wärmepumpe gemeinsam steuern, wenn die Geräte zueinander passen.
Mit Wärmepumpe steigt der Jahresverbrauch deutlich. Nach der Faustregel der Verbraucherzentrale (1,5 kWh pro 1.000 kWh) ergäbe sich daraus rechnerisch ein größerer Speicher; dieselbe Regel rät aber, nicht wesentlich mehr Kapazität einzuplanen, als die Anlage kWp hat. Ist die Wärmepumpe schon geplant, kann laut HTW Berlin eine etwas höhere Kapazität sinnvoll sein. Deshalb lohnt zuerst der Blick aufs Dach: Je mehr Leistung dort Platz findet, desto mehr Spielraum gibt es für die Batterie. Unser Richtwert gilt für 10 bis 15 kWp mit rund 10 kWh Speicher.
Der Nullsteuersatz gilt für Anlage und Speicher bis 30 kWp auf Wohnhäusern (§ 12 Abs. 3 UStG, Stand: Oktober 2026); für die Wärmepumpe nennt dieser Richtwert keinen Preis. Über die Hausbank lässt sich der KfW-Förderkredit 270 beantragen, und zwar vor Beginn des Vorhabens. Er kann bis zu 100 % der Kosten für Solaranlage und Batteriespeicher abdecken, sofern Sie wenigstens einen Teil des Solarstroms einspeisen. Liegt die Anlage über 7 kWp, ist ein intelligentes Messsystem vorgeschrieben; der Messstellenbetreiber baut es ein. Bis 15 kWp sind dafür jährlich höchstens 50 Euro brutto fällig, und für die Steuerungseinrichtung kommen nochmals höchstens 50 Euro hinzu (Stand: Oktober 2026).

Ausgangswert für ganz Deutschland, Montage eingerechnet, 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Auf den Ortsseiten wird er an Bundesland und Bebauung angepasst.
| Paket | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 16.000–28.000 € |

Tagesbilanz einer 10-kWp-Anlage im Median aller Orte, für einen mittleren Juni- und Dezembertag. Was das für dieses Paket bedeutet, steht im Hinweis darunter.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenAchten Sie auf den Dezember: Schon für den Haushaltsstrom reicht der Tagesertrag rechnerisch nicht. Den Mehrbedarf der Wärmepumpe im Winter deckt kein Hausspeicher.
So rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
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Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Nur zu einem geringen Anteil. In den Wintermonaten liefert eine Dachanlage wenig, und ein Speicher verschiebt Strom nur über Stunden. Spürbar hilft das Paket vor allem in Frühjahr, Herbst und Sommer.
Die Faustregel der Verbraucherzentrale lautet etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch, aber nicht viel mehr Kapazität als die Leistung der Anlage in kWp. Mit Wärmepumpe setzt deshalb meist die Dachfläche die Grenze, nicht der Verbrauch.
Nein. Der Richtwert von ca. 16.000 bis 28.000 Euro umfasst nur Solaranlage und Speicher, Montage eingerechnet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026).
Nein, bei Anlagen bis 30 kWp auf Wohnhäusern gilt der Nullsteuersatz, auch für Speicher und Montage (§ 12 Abs. 3 UStG, Stand: Oktober 2026).
Er trägt Mittagsstrom in den Abend, für den Haushalt und für das Warmwasser der Wärmepumpe. Wie viel davon im Haus verbraucht wird, hängt vom Verbrauch und von der Steuerung ab.
Über die Hausbank lässt sich der KfW-Förderkredit 270 beantragen, und zwar vor Beginn des Vorhabens. Er kann bis zu 100 % der Kosten für Solaranlage und Batteriespeicher abdecken, sofern Sie wenigstens einen Teil des Solarstroms einspeisen.
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Paketpreise für mein Haus anfragen10 bis 15 kWp · rund 10 kWh Speicher · Wärmepumpe nicht im Preis
Solaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.