Stand der Richtwerte:
Wer zu Hause ein Elektroauto lädt, braucht mehr Strom und meist auch mehr Leistung auf dem Dach. Für eine Anlage mit 10 bis 15 kWp und einen Speicher mit rund 10 kWh liegt unser Richtwert bei ca. 16.000 bis 28.000 €. Allein für die Anlage schätzen wir ca. 12.000 bis 16.000 Euro bei 10 kWp und ca. 16.000 bis 21.000 Euro bei 15 kWp, für den Speicher mit 10 kWh etwa 4.000 bis 7.000 Euro – jeweils mit Montage und ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026).
Die Wallbox ist in diesem Richtwert nicht enthalten und nicht Teil der hier vermittelten Pakete. Laut ADAC kostet eine 11-kW-Wallbox im Einfamilienhaus inklusive Installation ca. 1.200 bis 3.500 Euro. Wichtig ist, dass Wechselrichter, Speicher und Wallbox miteinander kommunizieren können, damit das Auto bevorzugt mit Überschuss lädt. Fragen Sie im Angebot gezielt danach. Für die Wallbox gilt übrigens nicht der Nullsteuersatz, auch wenn sie mit der Anlage geliefert wird.
Rechnerisch ist der Hausspeicher dabei nicht der wichtigste Baustein. Ein Heimspeicher mit 5 bis 15 kWh reicht fürs Fahren nicht (Finanztip), und das Laden des Autos über den Batteriespeicher hält die Verbraucherzentrale nicht für empfehlenswert. Mehr hilft es, das Auto mittags direkt mit Solarstrom zu laden, wenn es zu Hause steht, und den Speicher für den Haushalt am Abend zu reservieren. Wer tagsüber pendelt, lädt mit Sonne vor allem am Wochenende und an freien Tagen.
Für die Größe des Speichers gilt weiter die Faustregel: höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch und nicht viel mehr Kapazität, als die Anlage kWp hat. Ist das E-Auto schon fest geplant, kann laut HTW Berlin eine etwas höhere Kapazität sinnvoll sein; dafür braucht es nach derselben Regel aber auch mehr Leistung auf dem Dach – für Haushalte mit E-Auto ist eine größere Anlage deshalb oft der erste Schritt. Für den eingespeisten Überschuss zahlt der Netzbetreiber bis 10 kWp 7,70 Cent pro kWh, für den Teil darüber 6,66 Cent; bei 15 kWp ergibt sich rechnerisch ein Mischsatz von 7,35 Cent (Inbetriebnahme bis 31.12.2026, Stand: Oktober 2026).
Liegt die Anlage über 7 kWp, ist ein intelligentes Messsystem vorgeschrieben; der Messstellenbetreiber baut es ein. Bis 15 kWp sind dafür jährlich höchstens 50 Euro brutto fällig, und für die Steuerungseinrichtung kommen nochmals höchstens 50 Euro hinzu (Stand: Oktober 2026). Neue Anlagen dürfen seit dem 25. Februar 2025 höchstens 60 Prozent ihrer installierten Leistung ins Netz abgeben, bis ein Smart Meter samt Steuerungseinrichtung eingebaut und erfolgreich getestet ist. Strom, der im Haus verbraucht oder in die Batterie geladen wird, zählt dabei nicht mit. Strom, der mittags direkt ins Auto fließt, zählt ebenfalls nicht dazu.

Ausgangswert für ganz Deutschland, Montage eingerechnet, 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Auf den Ortsseiten wird er an Bundesland und Bebauung angepasst.
| Paket | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 16.000–28.000 € |

Tagesbilanz einer 10-kWp-Anlage im Median aller Orte, für einen mittleren Juni- und Dezembertag. Was das für dieses Paket bedeutet, steht im Hinweis darunter.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenEin Elektroauto erhöht den Tagesverbrauch deutlich. Im Juni bleibt rechnerisch genug Überschuss, um es mittags direkt zu laden; der Speicher bleibt dann für den Abend im Haus.
So rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Größer als ohne Auto, soweit das Dach es hergibt. Wie stark das Auto den Jahresverbrauch erhöht, hängt von Ihrer Fahrleistung ab; der Fachbetrieb rechnet das mit Ihren Zahlen. Der Richtwert auf dieser Seite gilt für 10 bis 15 kWp mit rund 10 kWh Speicher.
Nicht unbedingt. Der Speicher versorgt vor allem das Haus am Abend; das Auto lädt am besten direkt mit Mittagsstrom. Ist das E-Auto schon geplant, kann laut HTW Berlin eine etwas höhere Kapazität sinnvoll sein – im Rahmen der Faustregel, also nicht viel mehr als die Leistung der Anlage in kWp.
Nein. Der Richtwert von ca. 16.000 bis 28.000 Euro umfasst Anlage und Speicher. Laut ADAC kostet eine 11-kW-Wallbox im Einfamilienhaus inklusive Installation ca. 1.200 bis 3.500 Euro.
Die Verbraucherzentrale hält das nicht für empfehlenswert: Der Speicher ist für den üblichen Haushaltsstrom ausgelegt, und was ins Auto fließt, fehlt abends im Haus. Besser lädt eine steuerbare Wallbox das Auto bei Sonne mit Überschuss.
Für den Leistungsteil bis 10 kWp zahlt der Netzbetreiber 7,70 Cent pro eingespeister Kilowattstunde, darüber 6,66 Cent. Bei 15 kWp ergibt das rechnerisch einen Mischsatz von 7,35 Cent (Inbetriebnahme 01.08. bis 31.12.2026, Stand: Oktober 2026).
Liegt die Anlage über 7 kWp, ist ein intelligentes Messsystem vorgeschrieben; der Messstellenbetreiber baut es ein. Bis 15 kWp sind dafür jährlich höchstens 50 Euro brutto fällig, und für die Steuerungseinrichtung kommen nochmals höchstens 50 Euro hinzu (Stand: Oktober 2026).
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Paketpreise für mein Haus anfragen10 bis 15 kWp · rund 10 kWh Speicher · Wallbox separat
Anlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.