Stand der Richtwerte:
Rechnen wir für Hollenbach einmal von vorn: Ein Haushalt braucht Strom vor allem morgens und abends, die Sonne liefert ihn mittags. Ein Batteriespeicher überbrückt diese Lücke, sofern er zu Anlage und Verbrauch passt. 11.300 kWh – so viel Strom kommt nach unserer Rechnung jährlich von 10 kWp auf einem Süddach in Hollenbach. Das ist ein Richtwert aus Wetterdaten, keine Messung an Ihrem Haus. Wichtig für die Erwartungen an die Batterie: Den größten Ertrag liefert die Anlage im Juli, rechnerisch rund 1.470 kWh; auf die Wintermonate entfallen zusammen nur 15 %. Im Sommer ist Überschuss also reichlich da, im Winter kaum. Mit 1.184 kWh/m² Globalstrahlung im Jahresmittel liegt Hollenbach weit vorn – spürbar mehr als der deutsche Median von 1.088 kWh/m². Jedes Modul liefert dadurch etwas mehr; an der Logik des Speichers ändert es wenig. Wie verbreitet sind Batterien in der Nachbarschaft? In Hollenbach meldet das Marktstammdatenregister bei 44 % der Dachanlagen bis 30 kWp einen Speicher – etwas seltener als bundesweit (47 %). Seit Anfang 2025 kamen in Hollenbach 23 Solaranlagen je 1.000 Einwohner hinzu (alle Größen, Balkonkraftwerke mitgezählt) – ein mittlerer Zubau unter den Gemeinden (Deutschland: 19).
In Hollenbach zählt fast jedes Wohnhaus zu den Ein- und Zweifamilienhäusern: 95 % laut Zensus 2022 – ein typischer Ort der Eigenheime – bundesweit sind es 82 %. Eigene Dächer sind hier die Regel. In einem Ort, in dem wie in Hollenbach Höfe und frei stehende Häuser mit großen Grundstücken das Bild bestimmen, stellen Fachbetriebe meist fest, dass die Dachflächen meist groß und wenig verschattet sind und sich im Haus fast immer ein Platz für den Speicher findet. Wie groß soll die Batterie sein? Eine gängige Faustregel lautet: höchstens etwa 1,5 kWh Kapazität pro 1.000 kWh Verbrauch im Jahr – wobei die Kapazität die Leistung der Anlage in kWp nicht deutlich übersteigen sollte. Angebote für Anlage und Speicher kommen von bis zu drei Fachbetrieben, die Hollenbach, Petersdorf und Inchenhofen bedienen. Lassen Sie sich die Speicherkapazität, den Preis je kWh und den Wechselrichter getrennt ausweisen.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Hollenbach | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.500–22.900 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 16.500–22.700 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 16.300–29.700 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 16.000–28.800 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Ja, wenn die Erwartungen stimmen. Die Wärmepumpe braucht den meisten Strom im Winter, die Anlage in Hollenbach liefert zwischen November und Februar aber nur 15 % ihres Jahresertrags. Der Speicher hilft vor allem in Frühjahr und Herbst, Mittagsstrom für den Abend aufzuheben.
Spätestens einen Monat nach der Inbetriebnahme müssen Anlage und Batteriespeicher im Marktstammdatenregister stehen, jeweils als eigene Einheit. Eintragen muss sie der Betreiber, also Sie; viele überlassen das dem Installationsbetrieb. In ein vollständiges Angebot gehört außerdem die Anmeldung beim Netzbetreiber.
Nein, wenn er zusammen mit der Solaranlage auf Ihrem Wohnhaus installiert wird. Module, Wechselrichter, Batteriespeicher und Montage sind bei Anlagen bis 30 kWp auf Wohnhäusern von der Mehrwertsteuer befreit: Es gilt der Nullsteuersatz des § 12 Abs. 3 UStG (Stand: Oktober 2026). In Hollenbach gilt dasselbe wie überall in Deutschland.
Nur mit einer Notstrom- oder Ersatzstromfunktion. Ohne sie schaltet sich der Wechselrichter bei einem Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab, auch wenn die Sonne scheint und die Batterie geladen ist. Was die Notstrom- oder Ersatzstromfunktion zusätzlich kostet, hängt vom Gerät und vom Umbau im Zählerschrank ab – lassen Sie sich den Aufpreis im Angebot getrennt ausweisen. Ausfälle sind allerdings selten: 2024 war der Strom je Kunde im Schnitt 11,7 Minuten ungeplant weg (Bundesnetzagentur, ohne höhere Gewalt).
Das legt der Fachbetrieb fest, der ihn auch installiert. Gut geeignet ist ein trockener Raum ohne große Hitze oder Kälte; in einen hochwassergefährdeten Keller gehört der Speicher nicht. Am Markt setzen sich Batterien aus Lithium-Eisenphosphat (LFP) durch, so die Verbraucherzentrale.
Ohne Batterie werden meist 20 bis 40 Prozent des Solarstroms im Haus verbraucht, und die Anlage deckt etwa 25 bis 30 Prozent des Bedarfs. Mit Speicher steigt dieser Autarkiegrad nach Angaben der Verbraucherzentrale auf bis zu rund 70 Prozent – ganz unabhängig vom Netz wird ein Haus mit einem sinnvoll bemessenen Speicher aber nicht. Bei einer 10-kWp-Anlage, die in Hollenbach jährlich etwa 11.300 kWh erzeugt, geht deshalb auch mit Batterie ein großer Teil ins Netz.
Auf der Karte: Hollenbach und die nächstgelegenen Orte in Bayern. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
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Paketpreise für mein Haus anfragenMit Speicher geplant · schnelle Rückmeldung · keine Verpflichtung
In Hollenbach ist bei 44 % der kleinen Dachanlagen schon ein Speicher gemeldet. Für Ihr Haus in Hollenbach bekommen Sie hier Angebote – von Betrieben, die auch in Petersdorf arbeiten.