Stand der Richtwerte:
Wie viel Batterie braucht ein Haus in Weißandt-Gölzau? Die Antwort beginnt nicht auf dem Dach, sondern am Zähler: Erst der Jahresverbrauch zeigt, wie viel Solarstrom tagsüber übrig bleibt und abends fehlt. Rund 10.400 kWh pro Jahr: Mit diesem Wert für eine 10-kWp-Anlage lässt sich in Weißandt-Gölzau gut weiterrechnen. Abgeleitet ist er aus der langjährigen Globalstrahlung am Ort, bei Südausrichtung und üblichen Verlusten. Sommer und Winter liegen hier weit auseinander: Der ertragreichste Monat, der Juni, bringt rechnerisch rund 1.420 kWh, der Dezember etwa 230 kWh. Ein Speicher gleicht Tag und Nacht aus, nicht Sommer und Winter. Im Schnitt der Jahre 1991 bis 2020 fielen in Weißandt-Gölzau 1.080 kWh Sonnenenergie auf jeden Quadratmeter – ziemlich genau die Mitte aller deutschen Orte (1.088 kWh/m²). Ein Durchschnittsstandort also, an dem vor allem Dach und Verbrauch den Ausschlag geben. Laut Marktstammdatenregister (Stand 01.10.2026) haben in der Gemeinde Südliches Anhalt 45 % der Dachanlagen bis 30 kWp einen Batteriespeicher am selben Ort – etwas seltener als bundesweit (47 %). Gebaut wird in der Gemeinde Südliches Anhalt viel: Seit Anfang 2025 nennt das Marktstammdatenregister 354 neue Einheiten, Steckersolargeräte inbegriffen, also 27 je 1.000 Einwohner – überdurchschnittlich viel im Gemeindevergleich (Deutschland: 19).
Fast überall eigene Dächer: In der Gemeinde Südliches Anhalt zählt der Zensus 2022 93 % Ein- und Zweifamilienhäuser unter den Wohngebäuden – mehr als im Bundesschnitt (82 %). Selbst bewohntes Eigentum liegt bei 72 %. In einem Ort, in dem wie in Weißandt-Gölzau Höfe und frei stehende Häuser mit großen Grundstücken das Bild bestimmen, stellen Fachbetriebe meist fest, dass die Dachflächen meist groß und wenig verschattet sind und sich im Haus fast immer ein Platz für den Speicher findet. Ein Beispiel aus dem Stromspiegel: Drei Personen im Einfamilienhaus verbrauchen rund 3.500 kWh im Jahr. Mit höchstens 1,5 kWh Speicher pro 1.000 kWh ergibt das gut 5 kWh Kapazität – deutlich weniger als die 10 kWh des Standardpakets hier. Der nächste Schritt ist kurz: Verbrauch und Dach beschreiben, Anfrage bestätigen – dann melden sich Fachbetriebe aus der Region Weißandt-Gölzau und Radegast mit Angeboten, die Sie in Ruhe nebeneinanderlegen.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Weißandt-Gölzau | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 15.500–22.200 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 15.500–22.000 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 16.200–28.300 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 15.800–28.000 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Ja. Hier erreicht die Globalstrahlung im Mittel 1991–2020 1.080 kWh je m² – ziemlich genau die Mitte aller deutschen Orte (1.088 kWh/m²). Rechnerisch bringt jedes kWp bei Südlage rund 1.040 kWh im Jahr. Für den Speicher zählt mehr, wann Sie Strom brauchen, als ein kleiner Unterschied beim Sonnenangebot.
DC-gekoppelte Speicher hängen über einen Hybridwechselrichter direkt an der Solaranlage und haben im Schnitt etwas geringere Umwandlungsverluste; AC-gekoppelte Speicher haben einen eigenen Batteriewechselrichter. Bei neuen Anlagen werden zunehmend DC-gekoppelte Systeme eingebaut; im Alltag unterscheiden sich beide kaum.
Ja, wenn die Erwartungen stimmen. Die Wärmepumpe braucht den meisten Strom im Winter, die Anlage in Weißandt-Gölzau liefert zwischen November und Februar aber nur 13 % ihres Jahresertrags. Der Speicher hilft vor allem in Frühjahr und Herbst, Mittagsstrom für den Abend aufzuheben.
Die Verbraucherzentrale nennt eine Lebensdauer von etwa 10 bis 15 Jahren. Viele Hersteller sichern nach zehn Jahren noch 80 Prozent der Kapazität zu; prüfen Sie, ob die Garantie auch die Elektronik umfasst und ob Sie den Speicher dafür beim Hersteller registrieren müssen. Laut HTW Berlin kommen Heimspeicher je nach System auf 150 bis 300 volle Ladezyklen im Jahr.
Spätestens einen Monat nach der Inbetriebnahme müssen Anlage und Batteriespeicher im Marktstammdatenregister stehen, jeweils als eigene Einheit. Eintragen muss sie der Betreiber, also Sie; viele überlassen das dem Installationsbetrieb. In ein vollständiges Angebot gehört außerdem die Anmeldung beim Netzbetreiber.
Auf der Karte: Weißandt-Gölzau und die nächstgelegenen Orte in Sachsen-Anhalt. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
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Eine 10-kWp-Anlage in Weißandt-Gölzau erzeugt im Juni rechnerisch rund 1.420 kWh, weit mehr, als ein Haushalt in dieser Zeit braucht. Wie viel davon ein Speicher abends bereitstellt, klären Angebote von Betrieben aus Radegast.