Stand der Richtwerte:
Rechnen wir für Egling einmal von vorn: Ein Haushalt braucht Strom vor allem morgens und abends, die Sonne liefert ihn mittags. Ein Batteriespeicher überbrückt diese Lücke, sofern er zu Anlage und Verbrauch passt. 11.500 kWh – so viel Strom kommt nach unserer Rechnung jährlich von 10 kWp auf einem Süddach in Egling. Das ist ein Richtwert aus Wetterdaten, keine Messung an Ihrem Haus. Für den Speicher zählt weniger die Jahressumme als der einzelne Tag. Im Sommer ist die Batterie oft schon am Vormittag voll, im Winter reicht der Ertrag selten dafür: Nur 17 % des Jahresstroms fallen in die dunkle Jahreszeit von November bis Februar. Mit 1.198 kWh/m² Globalstrahlung im Jahresmittel liegt Egling weit vorn – deutlich sonniger als die Mitte aller Orte (1.088 kWh/m²). Jedes Modul liefert dadurch etwas mehr; an der Logik des Speichers ändert es wenig. Wie verbreitet sind Batterien in der Nachbarschaft? In Egling meldet das Marktstammdatenregister bei 42 % der Dachanlagen bis 30 kWp einen Speicher – etwas seltener als bundesweit (47 %). 85 neue Einheiten in den Jahren 2025 und 2026 nennt das Register in Egling, Steckersolargeräte inbegriffen.
Je 1.000 Einwohner sind das 16 – ein ruhiger Zubau unter den Gemeinden (Deutschland: 19 je 1.000 Einwohner). Typisch für in Egling: 89 % der Wohngebäude sind Häuser mit ein oder zwei Wohnungen, in einer ähnlichen Größenordnung wie im gesamten Bundesgebiet (82 %). Damit gibt es viele Dächer, auf denen Eigentümer selbst entscheiden. In einem Ort, in dem wie in Egling Höfe und frei stehende Häuser mit großen Grundstücken das Bild bestimmen, stellen Fachbetriebe meist fest, dass die Dachflächen meist groß und wenig verschattet sind und sich im Haus fast immer ein Platz für den Speicher findet. Ein Ladezyklus am Tag ist die Grundidee: mittags laden, abends und nachts entladen. Laut HTW Berlin kommen Heimspeicher je nach System auf 150 bis 300 volle Ladezyklen im Jahr. Angebote für Anlage und Speicher kommen von bis zu drei Fachbetrieben, die Egling, Reichertshausen und Icking bedienen. Lassen Sie sich die Speicherkapazität, den Preis je kWh und den Wechselrichter getrennt ausweisen.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Egling | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.300–22.900 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 16.600–23.300 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 16.300–29.100 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 16.300–29.100 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Ja, wenn die Erwartungen stimmen. Die Wärmepumpe braucht den meisten Strom im Winter, die Anlage in Egling liefert zwischen November und Februar aber nur 17 % ihres Jahresertrags. Der Speicher hilft vor allem in Frühjahr und Herbst, Mittagsstrom für den Abend aufzuheben.
DC-gekoppelte Speicher hängen über einen Hybridwechselrichter direkt an der Solaranlage und haben im Schnitt etwas geringere Umwandlungsverluste; AC-gekoppelte Speicher haben einen eigenen Batteriewechselrichter. Bei neuen Anlagen werden zunehmend DC-gekoppelte Systeme eingebaut; im Alltag unterscheiden sich beide kaum.
Ausgangspunkt ist Ihr Jahresverbrauch. Verbraucherzentrale und HTW Berlin nennen als Faustregel höchstens etwa 1,5 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresverbrauch; außerdem sollte der Speicher in kWh nicht viel größer sein als die Anlage in kWp (Stand: Oktober 2026). Für eine vierköpfige Familie mit rund 3.800 kWh sind das höchstens etwa 5,7 kWh, für fünf Personen mit elektrischer Warmwasserbereitung (rund 6.000 kWh) bis zu 9 kWh.
Ohne Batterie werden meist 20 bis 40 Prozent des Solarstroms im Haus verbraucht, und die Anlage deckt etwa 25 bis 30 Prozent des Bedarfs. Mit Speicher steigt dieser Autarkiegrad nach Angaben der Verbraucherzentrale auf bis zu rund 70 Prozent – ganz unabhängig vom Netz wird ein Haus mit einem sinnvoll bemessenen Speicher aber nicht. Bei einer 10-kWp-Anlage, die in Egling jährlich etwa 11.500 kWh erzeugt, geht deshalb auch mit Batterie ein großer Teil ins Netz.
Spätestens einen Monat nach der Inbetriebnahme müssen Anlage und Batteriespeicher im Marktstammdatenregister stehen, jeweils als eigene Einheit. Eintragen muss sie der Betreiber, also Sie; viele überlassen das dem Installationsbetrieb. In ein vollständiges Angebot gehört außerdem die Anmeldung beim Netzbetreiber.
Das legt der Fachbetrieb fest, der ihn auch installiert. Gut geeignet ist ein trockener Raum ohne große Hitze oder Kälte; in einen hochwassergefährdeten Keller gehört der Speicher nicht. Am Markt setzen sich Batterien aus Lithium-Eisenphosphat (LFP) durch, so die Verbraucherzentrale.
Auf der Karte: Egling und die nächstgelegenen Orte in Bayern. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
Kostenlos anfragen, bis zu drei Pakete aus Anlage und Batterie erhalten und ohne Zeitdruck entscheiden.
Paketpreise für mein Haus anfragenSpeichergröße nach Verbrauch · Richtpreis fürs Paket · bis zu 3 Angebote
Eine 10-kWp-Anlage in Egling erzeugt im Juni rechnerisch rund 1.390 kWh, weit mehr, als ein Haushalt in dieser Zeit braucht. Wie viel davon ein Speicher abends bereitstellt, klären Angebote von Betrieben aus Reichertshausen.