Stand der Richtwerte:
Rechnen wir für Donauwörth einmal von vorn: Ein Haushalt braucht Strom vor allem morgens und abends, die Sonne liefert ihn mittags. Ein Batteriespeicher überbrückt diese Lücke, sofern er zu Anlage und Verbrauch passt. Auf der Erzeugerseite steht ein rechnerischer Jahresertrag von etwa 1.110 kWh pro kWp. Zehn Kilowattpeak, eine übliche Größe für Anlagen mit Speicher, kommen damit auf rund 11.100 kWh. Teilt man die Monatswerte durch die Tage, wird es anschaulich: An einem mittleren Junitag kommt deutlich mehr Strom vom Dach, als das Haus braucht, an einem Dezembertag meist weniger. Zwischen November und Februar entstehen insgesamt nur 15 % des Jahresertrags. Viel Sonne: Die Rasterzelle von Donauwörth erreicht im Mittel 1.164 kWh je m² und Jahr – einer der sonnigeren Standorte im Land (Median: 1.088 kWh/m²). Der Überschuss zur Mittagszeit fällt entsprechend groß aus. In Donauwörth hat etwa jede zweite kleine Dachanlage einen Speicher: 46 % laut Marktstammdatenregister – ungefähr so häufig wie im Bundesschnitt (47 %). Im Register stehen in Donauwörth seit Januar 2025 493 neue Solaranlagen, kleine Steckergeräte mitgerechnet – umgerechnet 25 je 1.000 Einwohner, über dem deutschen Wert von 19, im Gemeindevergleich durchschnittlich.
Der Zensus 2022 nennt in Donauwörth 85 % Ein- und Zweifamilienhäuser – nicht weit vom Bundeswert (82 %) entfernt. Die Eigentümerquote liegt bei 48 %, ein höherer Eigentumsanteil als bundesweit (44 %). Die Bebauung spielt mit hinein: Da in Donauwörth Einfamilienhäuser mit Garten das Straßenbild prägen, ist häufig zu erwarten, dass Satteldächer mit einer gut nutzbaren Seite häufig sind und Keller oder Hauswirtschaftsraum Platz für Wechselrichter und Batterie bieten. Für die Obergrenze des Speichers hilft eine einfache Rechnung: Jahresverbrauch in tausend kWh mal 1,5 ergibt die Kapazität in kWh. Bei 3.500 kWh sind das gut 5 kWh, bei 4.500 kWh knapp 7 kWh. Mit diesen Zahlen im Kopf lohnt das Gespräch mit Fachbetrieben aus Donauwörth und Umgebung, etwa aus Asbach-Bäumenheim. Bis zu drei von ihnen schicken Ihnen nach einer kostenlosen Anfrage ein Angebot für Anlage und Speicher.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Donauwörth | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.500–22.700 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 16.500–23.300 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 16.300–29.700 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 16.500–29.700 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Deutlich weniger als im Sommer. Zwischen November und Februar erzeugt die Anlage hier rechnerisch nur 15 % ihres Jahresertrags; im Dezember sind es bei 10 kWp etwa 300 kWh im ganzen Monat. An vielen Wintertagen verbraucht das Haus den Solarstrom sofort, und für die Batterie bleibt wenig übrig.
Laut Marktstammdatenregister (Stand 01.10.2026) ist in Donauwörth bei 46 % der Dachanlagen bis 30 kWp eine Batterie am selben Standort eingetragen – ungefähr so häufig wie im Bundesschnitt (47 %). Insgesamt sind dort 1.004 Stromspeicher registriert, die von Betrieben eingeschlossen.
Ja, wenn die Erwartungen stimmen. Die Wärmepumpe braucht den meisten Strom im Winter, die Anlage in Donauwörth liefert zwischen November und Februar aber nur 15 % ihres Jahresertrags. Der Speicher hilft vor allem in Frühjahr und Herbst, Mittagsstrom für den Abend aufzuheben.
Die Verbraucherzentrale nennt eine Lebensdauer von etwa 10 bis 15 Jahren. Viele Hersteller sichern nach zehn Jahren noch 80 Prozent der Kapazität zu; prüfen Sie, ob die Garantie auch die Elektronik umfasst und ob Sie den Speicher dafür beim Hersteller registrieren müssen. Laut HTW Berlin kommen Heimspeicher je nach System auf 150 bis 300 volle Ladezyklen im Jahr.
Nein, das ist nicht Gegenstand der Anfragen hier. Vermittelt werden Angebote für neue Solaranlagen, die von Anfang an zusammen mit einem Speicher geplant werden – Anlage und Batterie aus einer Hand.
Neue Anlagen dürfen seit dem 25. Februar 2025 höchstens 60 Prozent ihrer installierten Leistung ins Netz abgeben, bis ein Smart Meter samt Steuerungseinrichtung eingebaut und erfolgreich getestet ist. Strom, der im Haus verbraucht oder in die Batterie geladen wird, zählt dabei nicht mit. Ein Speicher, der mittags lädt, nimmt also Strom auf, der sonst gegen diese Grenze laufen würde; eine Ladesteuerung nach Wetterprognose hilft laut HTW Berlin zusätzlich. Was das in Euro ausmacht, lässt sich allgemein nicht seriös beziffern.
Auf der Karte: Donauwörth und die nächstgelegenen Orte in Bayern. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
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In Donauwörth ist bei 46 % der kleinen Dachanlagen schon ein Speicher gemeldet. Für Ihr Haus in Donauwörth bekommen Sie hier Angebote – von Betrieben, die auch in Asbach-Bäumenheim arbeiten.