Stand der Richtwerte:
Für eine Solaranlage mit Speicher in Frauenneuharting zählen drei Zahlen: der Jahresverbrauch Ihres Haushalts, der Ertrag des Dachs und die Kapazität der Batterie. Die ersten beiden lassen sich vorab recht gut abschätzen. Das Dach liefert in Frauenneuharting bei Südausrichtung rechnerisch etwa 1.140 kWh je kWp und Jahr. Mit 10 kWp sind das rund 11.400 kWh und damit ein Mehrfaches dessen, was ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht. Wichtig für die Erwartungen an die Batterie: Den größten Ertrag liefert die Anlage im Juli, rechnerisch rund 1.450 kWh; auf die Wintermonate entfallen zusammen nur 17 %. Im Sommer ist Überschuss also reichlich da, im Winter kaum. Sonnig gelegen: 1.191 kWh je Quadratmeter erreichen Frauenneuharting im Jahresmittel 1991–2020 – einer der sonnigeren Standorte im Land (Median: 1.088 kWh/m²). Für die Speichergröße zählt trotzdem zuerst, wie viel Strom das Haus abends und nachts braucht. Das Register zeigt in Frauenneuharting bislang eher Anlagen ohne Batterie: Nur bei 31 % der kleinen Dachanlagen ist ein Speicher am selben Ort gemeldet, ein Wert im unteren Viertel der Gemeinden (Deutschland: 47 %).
In Frauenneuharting gingen 2025 12 kleine Dachanlagen neu ans Netz; im Bestand haben solche Anlagen dort durchschnittlich 14,7 kWp. Alle neuen Einheiten seit Anfang 2025 zusammen ergeben 18 je 1.000 Einwohner – ein Zubau im unteren Viertel der Gemeinden (Bundesschnitt: 19). Fast überall eigene Dächer: In Frauenneuharting zählt der Zensus 2022 92 % Ein- und Zweifamilienhäuser unter den Wohngebäuden – höher als der Anteil im Bund (82 %). Selbst bewohntes Eigentum liegt bei 61 %. Da in Frauenneuharting Höfe und frei stehende Häuser mit großen Grundstücken das Bild bestimmen, gilt für die Planung meist, dass die Dachflächen meist groß und wenig verschattet sind und sich im Haus fast immer ein Platz für den Speicher findet. Beim Speicher gilt: lieber passend als groß. Geht die Kapazität deutlich über rund 1,5 kWh pro 1.000 kWh Verbrauch hinaus, steigt die Unabhängigkeit laut HTW Berlin nur noch geringfügig. Höchstens drei Solarfachbetriebe aus dem Raum Eschenlohe und Emmering schicken Ihnen ein Angebot. Vergleichen Sie dabei nicht nur den Gesamtpreis, sondern auch die Kapazität in kWh und die Garantiebedingungen des Speichers.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Frauenneuharting | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.500–22.700 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 16.000–23.300 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 16.500–29.100 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 16.500–29.700 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Ausgangspunkt ist Ihr Jahresverbrauch. Verbraucherzentrale und HTW Berlin nennen als Faustregel höchstens etwa 1,5 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresverbrauch; außerdem sollte der Speicher in kWh nicht viel größer sein als die Anlage in kWp (Stand: Oktober 2026). Für eine vierköpfige Familie mit rund 3.800 kWh sind das höchstens etwa 5,7 kWh, für fünf Personen mit elektrischer Warmwasserbereitung (rund 6.000 kWh) bis zu 9 kWh.
Die Eigenverbrauchsquote sagt, welcher Teil des erzeugten Solarstroms im Haus bleibt. Der Autarkiegrad sagt, welcher Teil Ihres Verbrauchs vom eigenen Dach kommt. Eine große Anlage in einem sparsamen Haushalt hat eine niedrige Eigenverbrauchsquote und trotzdem einen ordentlichen Autarkiegrad – der Speicher hebt beide Werte.
Nein, das ist nicht Gegenstand der Anfragen hier. Vermittelt werden Angebote für neue Solaranlagen, die von Anfang an zusammen mit einem Speicher geplant werden – Anlage und Batterie aus einer Hand.
Für rund 10 kWp mit einem Speicher von etwa 10 kWh liegt unser Richtwert in Frauenneuharting bei 16.500 bis 22.700 €. Module, Speicher, Wechselrichter, Gerüst und Montage sind darin enthalten, ebenso Inbetriebnahme und Netzanmeldung; Mehrwertsteuer fällt nicht an (Stand: Oktober 2026). Ein eventuell nötiger Umbau des Zählerschranks kommt hinzu und kann noch einmal mehrere tausend Euro ausmachen.
Laut Marktstammdatenregister (Stand 01.10.2026) ist in Frauenneuharting bei 31 % der Dachanlagen bis 30 kWp eine Batterie am selben Standort eingetragen – ein Wert im unteren Viertel der Gemeinden (Deutschland: 47 %). Insgesamt sind dort 93 Stromspeicher registriert, die von Betrieben eingeschlossen.
Für Anlagen mit Inbetriebnahme vom 1. August bis 31. Dezember 2026 zahlt der Netzbetreiber 7,70 Cent pro eingespeister Kilowattstunde, solange die Leistung 10 kWp nicht übersteigt; der Leistungsteil darüber bringt 6,66 Cent (Bundesnetzagentur, Stand: Oktober 2026). Der Satz bleibt 20 Jahre lang unverändert, gezählt bis Ende des zwanzigsten Kalenderjahres. Ab 2027 möchte die Bundesregierung die feste Vergütung für neue kleine Anlagen ersetzen, und zwar durch eine zeitlich begrenzte Übergangszahlung und durch Direktvermarktung; beschlossen ist dieser Gesetzentwurf noch nicht (Stand: Oktober 2026). Laut Entwurf bleibt es für Anlagen, die bis zum 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, bei der bisherigen Vergütung. Zeitdruck ist trotzdem kein guter Ratgeber: Den Ausschlag gibt, wie viel Solarstrom Ihr Haushalt selbst verbraucht.
Auf der Karte: Frauenneuharting und die nächstgelegenen Orte in Bayern. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
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Nennen Sie uns Ihren Jahresverbrauch – Anlage, Speicher und Preis rechnen Fachbetriebe aus der Gegend um Frauenneuharting und Eschenlohe dann konkret für Ihr Haus.