Stand der Richtwerte:
Speicher ja oder nein, und wenn ja, wie groß? Für ein Haus in Eibau lässt sich das ohne Fachchinesisch überschlagen, sobald zwei Zahlen feststehen: was Sie im Jahr verbrauchen und was Ihr Dach liefern kann. Das Dach liefert in Eibau bei Südausrichtung rechnerisch etwa 1.040 kWh je kWp und Jahr. Mit 10 kWp sind das rund 10.400 kWh und damit ein Mehrfaches dessen, was ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht. Sommer und Winter liegen hier weit auseinander: Der ertragreichste Monat, der Juli, bringt rechnerisch rund 1.400 kWh, der Dezember etwa 250 kWh. Ein Speicher gleicht Tag und Nacht aus, nicht Sommer und Winter. Beim Sonnenangebot liegt Eibau im Mittelfeld: 1.088 kWh je m² im Jahr, gemittelt über 1991 bis 2020 – fast deckungsgleich mit dem Median aller Orte (1.088 kWh/m²). Für eine Anlage mit Speicher ist das eine solide Grundlage. Im Marktstammdatenregister ist in der Gemeinde Kottmar bei 36 % der kleinen Dachanlagen bis 30 kWp ein Batteriespeicher am selben Standort eingetragen – ein Wert im unteren Viertel der Gemeinden (Deutschland: 47 %). Die meisten Dachanlagen arbeiten hier also noch ohne Batterie.
Seit Anfang 2025 kamen in der Gemeinde Kottmar 25 Solaranlagen je 1.000 Einwohner hinzu (alle Größen, Balkonkraftwerke mitgezählt) – mehr als im Bundesschnitt (19), unter den Gemeinden etwa Mittelfeld. Eigenheime prägen in der Gemeinde Kottmar den Bestand: 93 % der Wohngebäude haben ein oder zwei Wohnungen – höher als der Anteil im Bund (82 %). 76 % der Wohnungen nutzen ihre Eigentümer selbst. Da in Eibau Höfe und frei stehende Häuser mit großen Grundstücken das Bild bestimmen, gilt für die Planung meist, dass die Dachflächen meist groß und wenig verschattet sind und sich im Haus fast immer ein Platz für den Speicher findet. Ein Beispiel aus dem Stromspiegel: Drei Personen im Einfamilienhaus verbrauchen rund 3.500 kWh im Jahr. Mit höchstens 1,5 kWh Speicher pro 1.000 kWh ergibt das gut 5 kWh Kapazität – deutlich weniger als die 10 kWh des Standardpakets hier. Höchstens drei Solarfachbetriebe aus dem Raum Leutersdorf und Neugersdorf schicken Ihnen ein Angebot. Vergleichen Sie dabei nicht nur den Gesamtpreis, sondern auch die Kapazität in kWh und die Garantiebedingungen des Speichers.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Eibau | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.200–22.700 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 16.000–22.700 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 15.800–28.800 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 16.000–28.300 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Ja. Hier erreicht die Globalstrahlung im Mittel 1991–2020 1.088 kWh je m² – fast deckungsgleich mit dem Median aller Orte (1.088 kWh/m²). Rechnerisch bringt jedes kWp bei Südlage rund 1.040 kWh im Jahr. Für den Speicher zählt mehr, wann Sie Strom brauchen, als ein kleiner Unterschied beim Sonnenangebot.
Für rund 10 kWp mit einem Speicher von etwa 10 kWh liegt unser Richtwert in Eibau bei 16.200 bis 22.700 €. Module, Speicher, Wechselrichter, Gerüst und Montage sind darin enthalten, ebenso Inbetriebnahme und Netzanmeldung; Mehrwertsteuer fällt nicht an (Stand: Oktober 2026). Ein eventuell nötiger Umbau des Zählerschranks kommt hinzu und kann noch einmal mehrere tausend Euro ausmachen.
Spätestens einen Monat nach der Inbetriebnahme müssen Anlage und Batteriespeicher im Marktstammdatenregister stehen, jeweils als eigene Einheit. Eintragen muss sie der Betreiber, also Sie; viele überlassen das dem Installationsbetrieb. In ein vollständiges Angebot gehört außerdem die Anmeldung beim Netzbetreiber.
Neue Stromverträge kosteten 2026 im Schnitt rund 37 Cent pro kWh (BDEW, Stand: August 2026); für derzeit abschließbare Verträge nennt der BDEW rund 39 Cent (Stand: 20. Oktober 2026). Strom von einer kleinen Dachanlage kostet laut Fraunhofer ISE rechnerisch 6 bis 14 Cent pro kWh. Jede Kilowattstunde, die der Speicher in den Abend trägt, ersetzt also teureren Netzstrom – abzüglich der Speicherverluste.
Ohne Batterie werden meist 20 bis 40 Prozent des Solarstroms im Haus verbraucht, und die Anlage deckt etwa 25 bis 30 Prozent des Bedarfs. Mit Speicher steigt dieser Autarkiegrad nach Angaben der Verbraucherzentrale auf bis zu rund 70 Prozent – ganz unabhängig vom Netz wird ein Haus mit einem sinnvoll bemessenen Speicher aber nicht. Bei einer 10-kWp-Anlage, die in Eibau jährlich etwa 10.400 kWh erzeugt, geht deshalb auch mit Batterie ein großer Teil ins Netz.
Installiert liegt sie bei ca. 350 bis 700 Euro; für 5 kWh sind das etwa 2.500 bis 3.500 Euro, für 10 kWh etwa 4.000 bis 7.000 Euro (Stand: Oktober 2026). Je größer der Speicher, desto günstiger die einzelne Kilowattstunde. Finanztip nennt rund 600 Euro pro kWh als Obergrenze für ein angemessenes Angebot.
Auf der Karte: Eibau und die nächstgelegenen Orte in Sachsen. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
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Paketpreise für mein Haus anfragenFür Eibau gerechnet · Anlage und Speicher · bis zu drei Fachbetriebe
Eine 10-kWp-Anlage in Eibau erzeugt im Juni rechnerisch rund 1.380 kWh, weit mehr, als ein Haushalt in dieser Zeit braucht. Wie viel davon ein Speicher abends bereitstellt, klären Angebote von Betrieben aus Leutersdorf.