Stand der Richtwerte:
Am Küchentisch fängt die Rechnung für Mörfelden-Walldorf an: mit der letzten Jahresabrechnung des Stromanbieters. Die Kilowattstunden darauf bestimmen, wie groß Anlage und Batterie sinnvollerweise werden. Das Dach liefert in Mörfelden-Walldorf bei Südausrichtung rechnerisch etwa 1.070 kWh je kWp und Jahr. Mit 10 kWp sind das rund 10.700 kWh und damit ein Mehrfaches dessen, was ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht. Für den Speicher zählt weniger die Jahressumme als der einzelne Tag. Im Sommer ist die Batterie oft schon am Vormittag voll, im Winter reicht der Ertrag selten dafür: Nur 13 % des Jahresstroms fallen in die dunkle Jahreszeit von November bis Februar. Mit 1.123 kWh an Sonnenenergie je m² liegt Mörfelden-Walldorf leicht vorn – sonniger als jeder zweite Ort in Deutschland (Median 1.088 kWh/m²). Für Anlage und Speicher ist das ein guter Startpunkt. Mehr als die Hälfte der kleinen Dachanlagen in Mörfelden-Walldorf hat einen Speicher: 56 % laut Marktstammdatenregister – ein Wert im obersten Viertel der Gemeinden (Deutschland: 47 %). 475 neue Einheiten in den Jahren 2025 und 2026 nennt das Register in Mörfelden-Walldorf, Steckersolargeräte inbegriffen.
Je 1.000 Einwohner sind das 15 – ein Zubau im unteren Viertel der Gemeinden (Bundesschnitt: 19). Gebäude mit einer oder zwei Wohnungen machen in Mörfelden-Walldorf 77 % des Wohnbestands aus (Zensus 2022) – unter dem Wert für ganz Deutschland (82 %). Für sie ist eine Anlage mit eigenem Speicher gedacht. Für die Planung in Mörfelden-Walldorf hilft ein Blick aufs Ortsbild, weil Doppelhaushälften und Reihenhäuser einen großen Teil der Häuser ausmachen. Daraus folgt oft, dass die Dachflächen kleiner ausfallen und der Platz für Wechselrichter und Speicher genauer geplant werden muss. Nach der Faustregel (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh) kommt ein Haushalt mit 4.500 kWh im Jahr auf bis zu rund 7 kWh Speicher; für einen Zwei-Personen-Haushalt mit 2.700 kWh liegt die Grenze bei etwa 4 kWh. Höchstens drei Solarfachbetriebe aus dem Raum Zeppelinheim und Langen schicken Ihnen ein Angebot. Vergleichen Sie dabei nicht nur den Gesamtpreis, sondern auch die Kapazität in kWh und die Garantiebedingungen des Speichers.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Mörfelden-Walldorf | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.800–23.300 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 16.600–23.300 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 17.000–29.400 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 16.800–30.200 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Die Eigenverbrauchsquote sagt, welcher Teil des erzeugten Solarstroms im Haus bleibt. Der Autarkiegrad sagt, welcher Teil Ihres Verbrauchs vom eigenen Dach kommt. Eine große Anlage in einem sparsamen Haushalt hat eine niedrige Eigenverbrauchsquote und trotzdem einen ordentlichen Autarkiegrad – der Speicher hebt beide Werte.
Ausgangspunkt ist Ihr Jahresverbrauch. Verbraucherzentrale und HTW Berlin nennen als Faustregel höchstens etwa 1,5 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresverbrauch; außerdem sollte der Speicher in kWh nicht viel größer sein als die Anlage in kWp (Stand: Oktober 2026). Für eine vierköpfige Familie mit rund 3.800 kWh sind das höchstens etwa 5,7 kWh, für fünf Personen mit elektrischer Warmwasserbereitung (rund 6.000 kWh) bis zu 9 kWh.
Ja. Hier erreicht die Globalstrahlung im Mittel 1991–2020 1.123 kWh je m² – sonniger als jeder zweite Ort in Deutschland (Median 1.088 kWh/m²). Rechnerisch bringt jedes kWp bei Südlage rund 1.070 kWh im Jahr. Für den Speicher zählt mehr, wann Sie Strom brauchen, als ein kleiner Unterschied beim Sonnenangebot.
Deutlich weniger als im Sommer. Zwischen November und Februar erzeugt die Anlage hier rechnerisch nur 13 % ihres Jahresertrags; im Dezember sind es bei 10 kWp etwa 240 kWh im ganzen Monat. An vielen Wintertagen verbraucht das Haus den Solarstrom sofort, und für die Batterie bleibt wenig übrig.
Nein. Solaranlage-mit-Speicher-Kaufen.de vermittelt nur: Wir berechnen Richtwerte aus frei verfügbaren Daten und reichen Anfragen weiter. Für Planung, Montage und Vertrag ist ausschließlich der Fachbetrieb zuständig, den Sie wählen.
Auf der Karte: Mörfelden-Walldorf und die nächstgelegenen Orte in Hessen. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
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Paketpreise für mein Haus anfragenMit Speicher geplant · schnelle Rückmeldung · keine Verpflichtung
Eine 10-kWp-Anlage in Mörfelden-Walldorf erzeugt im Juni rechnerisch rund 1.450 kWh, weit mehr, als ein Haushalt in dieser Zeit braucht. Wie viel davon ein Speicher abends bereitstellt, klären Angebote von Betrieben aus Zeppelinheim.