Stand der Richtwerte:
Eine Solaranlage mit Speicher plant man in Kevelaer am besten vom eigenen Verbrauch her. Ein Vier-Personen-Haushalt im Einfamilienhaus kommt laut Stromspiegel auf rund 3.800 kWh jährlich, wenn das Warmwasser nicht elektrisch bereitet wird. Nach den Rasterdaten des Wetterdienstes (Mittel 1991–2020) bringt jedes kWp bei Südlage in Kevelaer rund 1.020 kWh im Jahr; ein Dach nach Osten oder Westen erreicht etwa 80 Prozent davon. 13 % – diesen kleinen Teil des Jahresertrags erzeugt die Anlage in Kevelaer rechnerisch zwischen November und Februar. Der Rest entfällt auf die helleren Monate, mit dem Höchstwert im Juli (rund 1.380 kWh bei 10 kWp). Die Wetterdaten zeigen für Kevelaer ein durchschnittliches Sonnenangebot von 1.059 kWh je m² im Jahr – ein Wert nahe der deutschen Mitte von 1.088 kWh/m². Damit lässt sich verlässlich rechnen, auch für die Batterie. In Kevelaer hat etwa jede zweite kleine Dachanlage einen Speicher: 52 % laut Marktstammdatenregister – nah am deutschen Wert von 47 %. Gebaut wird in Kevelaer viel: Seit Anfang 2025 nennt das Marktstammdatenregister 741 neue Einheiten, Steckersolargeräte inbegriffen, also 27 je 1.000 Einwohner – deutlich mehr als bundesweit (19).
Ein- und Zweifamilienhäuser stellen in Kevelaer 89 % der Wohngebäude (Zensus 2022) – im Bereich des deutschen Anteils (82 %) oder leicht darüber. 51 % der Wohnungen bewohnen ihre Eigentümer selbst. Weil in Kevelaer Einfamilienhäuser mit Garten das Straßenbild prägen, rechnen Fachbetriebe dort oft damit, dass Satteldächer mit einer gut nutzbaren Seite häufig sind und Keller oder Hauswirtschaftsraum Platz für Wechselrichter und Batterie bieten. Beim Speicher gilt: lieber passend als groß. Geht die Kapazität deutlich über rund 1,5 kWh pro 1.000 kWh Verbrauch hinaus, steigt die Unabhängigkeit laut HTW Berlin nur noch geringfügig. Für die Anfrage brauchen Sie keine Fachbegriffe: Jahresverbrauch, Dachform und Wunschtermin genügen. Fachbetriebe aus der Umgebung von Wemb melden sich dann mit einem Vorschlag für Ihr Haus in Kevelaer.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Kevelaer | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 15.500–22.200 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 15.500–22.700 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 15.500–28.300 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 15.500–28.000 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Zunächst niemand: Erst Ihr Klick auf den Link in unserer E-Mail gibt sie frei. Dann erhält sie unser Vermittlungspartner Leadwerke und leitet sie an bis zu drei passende Solarfachbetriebe weiter, die sich per Telefon oder E-Mail bei Ihnen melden. Ihr Einverständnis lässt sich jederzeit zurückziehen; Details nennen Impressum und Datenschutzerklärung.
Nein, wenn er zusammen mit der Solaranlage auf Ihrem Wohnhaus installiert wird. Module, Wechselrichter, Batteriespeicher und Montage sind bei Anlagen bis 30 kWp auf Wohnhäusern von der Mehrwertsteuer befreit: Es gilt der Nullsteuersatz des § 12 Abs. 3 UStG (Stand: Oktober 2026). In Kevelaer gilt dasselbe wie überall in Deutschland.
Für Anlagen mit Inbetriebnahme vom 1. August bis 31. Dezember 2026 zahlt der Netzbetreiber 7,70 Cent pro eingespeister Kilowattstunde, solange die Leistung 10 kWp nicht übersteigt; der Leistungsteil darüber bringt 6,66 Cent (Bundesnetzagentur, Stand: Oktober 2026). Der Satz bleibt 20 Jahre lang unverändert, gezählt bis Ende des zwanzigsten Kalenderjahres. Ab 2027 möchte die Bundesregierung die feste Vergütung für neue kleine Anlagen ersetzen, und zwar durch eine zeitlich begrenzte Übergangszahlung und durch Direktvermarktung; beschlossen ist dieser Gesetzentwurf noch nicht (Stand: Oktober 2026). Laut Entwurf bleibt es für Anlagen, die bis zum 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, bei der bisherigen Vergütung. Zeitdruck ist trotzdem kein guter Ratgeber: Den Ausschlag gibt, wie viel Solarstrom Ihr Haushalt selbst verbraucht.
Das legt der Fachbetrieb fest, der ihn auch installiert. Gut geeignet ist ein trockener Raum ohne große Hitze oder Kälte; in einen hochwassergefährdeten Keller gehört der Speicher nicht. Am Markt setzen sich Batterien aus Lithium-Eisenphosphat (LFP) durch, so die Verbraucherzentrale.
Installiert liegt sie bei ca. 350 bis 700 Euro; für 5 kWh sind das etwa 2.500 bis 3.500 Euro, für 10 kWh etwa 4.000 bis 7.000 Euro (Stand: Oktober 2026). Je größer der Speicher, desto günstiger die einzelne Kilowattstunde. Finanztip nennt rund 600 Euro pro kWh als Obergrenze für ein angemessenes Angebot.
Laut Marktstammdatenregister (Stand 01.10.2026) ist in Kevelaer bei 52 % der Dachanlagen bis 30 kWp eine Batterie am selben Standort eingetragen – nah am deutschen Wert von 47 %. Insgesamt sind dort 1.602 Stromspeicher registriert, die von Betrieben eingeschlossen.
Auf der Karte: Kevelaer und die nächstgelegenen Orte in Nordrhein-Westfalen. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
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Paketpreise für mein Haus anfragenFür Kevelaer gerechnet · Anlage und Speicher · bis zu drei Fachbetriebe
Ein Speicher holt den Mittagsstrom in den Abend. Wie groß er für Ihren Haushalt in Kevelaer sein sollte, rechnen bis zu drei Fachbetriebe aus Wemb und Umgebung mit Ihnen durch.