Stand der Richtwerte:
Am Küchentisch fängt die Rechnung für Salzweg an: mit der letzten Jahresabrechnung des Stromanbieters. Die Kilowattstunden darauf bestimmen, wie groß Anlage und Batterie sinnvollerweise werden. Eine Anlage mit 10 kWp erzeugt hier bei Südausrichtung rechnerisch rund 11.100 kWh im Jahr; die Basis dafür bildet die Globalstrahlung, die der Wetterdienst für die Rasterzelle des Ortes ausweist. Teilt man die Monatswerte durch die Tage, wird es anschaulich: An einem mittleren Junitag kommt deutlich mehr Strom vom Dach, als das Haus braucht, an einem Dezembertag meist weniger. Zwischen November und Februar entstehen insgesamt nur 15 % des Jahresertrags. Sonnig gelegen: 1.166 kWh je Quadratmeter erreichen Salzweg im Jahresmittel 1991–2020 – spürbar mehr als der deutsche Median von 1.088 kWh/m². Für die Speichergröße zählt trotzdem zuerst, wie viel Strom das Haus abends und nachts braucht. Das Register zeigt in Salzweg bislang eher Anlagen ohne Batterie: Nur bei 34 % der kleinen Dachanlagen ist ein Speicher am selben Ort gemeldet, ein Wert im unteren Viertel der Gemeinden (Deutschland: 47 %). Gebaut wird in Salzweg viel: Seit Anfang 2025 nennt das Marktstammdatenregister 184 neue Einheiten, Steckersolargeräte inbegriffen, also 28 je 1.000 Einwohner – ein Zubau in der oberen Hälfte der Gemeinden (Bund: 19).
Wie viele Häuser kommen überhaupt infrage? In Salzweg sind es viele: 89 % der Wohngebäude haben ein oder zwei Wohnungen (Zensus 2022), im Bereich des deutschen Anteils (82 %) oder leicht darüber. Für die Planung in Salzweg hilft ein Blick aufs Ortsbild, weil Einfamilienhäuser mit Garten das Straßenbild prägen. Daraus folgt oft, dass Satteldächer mit einer gut nutzbaren Seite häufig sind und Keller oder Hauswirtschaftsraum Platz für Wechselrichter und Batterie bieten. Verbraucherzentrale und HTW Berlin empfehlen als Faustregel höchstens etwa 1,5 kWh Kapazität pro 1.000 kWh Jahresverbrauch. Für 3.800 kWh sind das höchstens etwa 5,7 kWh; viel mehr Kapazität, als die Anlage Kilowattpeak hat, ist ebenfalls nicht sinnvoll. Ob aus Salzweg, Witzmannsberg oder Thyrnau: Die Betriebe, an die Ihre Anfrage geht, arbeiten in Ihrer Region. Das verkürzt die Wege bei Besichtigung, Montage und späteren Fragen zum Speicher.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Salzweg | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.300–23.300 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 16.000–23.300 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 16.000–29.700 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 16.300–28.800 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Ja, wenn die Erwartungen stimmen. Die Wärmepumpe braucht den meisten Strom im Winter, die Anlage in Salzweg liefert zwischen November und Februar aber nur 15 % ihres Jahresertrags. Der Speicher hilft vor allem in Frühjahr und Herbst, Mittagsstrom für den Abend aufzuheben.
Empfehlenswert ist das nach Angaben der Verbraucherzentrale nicht: Der Hausspeicher ist auf den normalen Haushaltsstrom ausgelegt. Besser lädt eine steuerbare Wallbox das Auto direkt mit Solarüberschuss, und die Batterie bleibt für den Abend im Haus. Die Wallbox ist nicht Teil der hier vermittelten Pakete.
Neue Stromverträge kosteten 2026 im Schnitt rund 37 Cent pro kWh (BDEW, Stand: August 2026); für derzeit abschließbare Verträge nennt der BDEW rund 39 Cent (Stand: 20. Oktober 2026). Strom von einer kleinen Dachanlage kostet laut Fraunhofer ISE rechnerisch 6 bis 14 Cent pro kWh. Jede Kilowattstunde, die der Speicher in den Abend trägt, ersetzt also teureren Netzstrom – abzüglich der Speicherverluste.
Ohne Batterie werden meist 20 bis 40 Prozent des Solarstroms im Haus verbraucht, und die Anlage deckt etwa 25 bis 30 Prozent des Bedarfs. Mit Speicher steigt dieser Autarkiegrad nach Angaben der Verbraucherzentrale auf bis zu rund 70 Prozent – ganz unabhängig vom Netz wird ein Haus mit einem sinnvoll bemessenen Speicher aber nicht. Bei einer 10-kWp-Anlage, die in Salzweg jährlich etwa 11.100 kWh erzeugt, geht deshalb auch mit Batterie ein großer Teil ins Netz.
Ja. Hier erreicht die Globalstrahlung im Mittel 1991–2020 1.166 kWh je m² – spürbar mehr als der deutsche Median von 1.088 kWh/m². Rechnerisch bringt jedes kWp bei Südlage rund 1.110 kWh im Jahr. Für den Speicher zählt mehr, wann Sie Strom brauchen, als ein kleiner Unterschied beim Sonnenangebot.
Auf der Karte: Salzweg und die nächstgelegenen Orte in Bayern. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
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Eine 10-kWp-Anlage in Salzweg erzeugt im Juni rechnerisch rund 1.430 kWh, weit mehr, als ein Haushalt in dieser Zeit braucht. Wie viel davon ein Speicher abends bereitstellt, klären Angebote von Betrieben aus Witzmannsberg.