Stand der Richtwerte:
Eine Solaranlage mit Speicher plant man in Clenze am besten vom eigenen Verbrauch her. Ein Vier-Personen-Haushalt im Einfamilienhaus kommt laut Stromspiegel auf rund 3.800 kWh jährlich, wenn das Warmwasser nicht elektrisch bereitet wird. Das Dach liefert in Clenze bei Südausrichtung rechnerisch etwa 1.010 kWh je kWp und Jahr. Mit 10 kWp sind das rund 10.100 kWh und damit ein Mehrfaches dessen, was ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht. Sommer und Winter liegen hier weit auseinander: Der ertragreichste Monat, der Juni, bringt rechnerisch rund 1.410 kWh, der Dezember etwa 190 kWh. Ein Speicher gleicht Tag und Nacht aus, nicht Sommer und Winter. 1.047 kWh auf jeden Quadratmeter: So viel Globalstrahlung erreicht Clenze im Jahresmittel – ziemlich genau die Mitte aller deutschen Orte (1.088 kWh/m²). Über den Nutzen eines Speichers entscheidet hier eher der Tagesablauf im Haus als die Sonne. Laut Marktstammdatenregister (Stand 01.10.2026) haben in Clenze 45 % der Dachanlagen bis 30 kWp einen Batteriespeicher am selben Ort – etwas seltener als bundesweit (47 %). Der Zubau ist in Clenze lebhaft: 66 neue Solaranlagen seit Januar 2025, Balkonkraftwerke eingerechnet – 30 je 1.000 Einwohner, deutlich mehr als bundesweit (19).
Fast überall eigene Dächer: In Clenze zählt der Zensus 2022 95 % Ein- und Zweifamilienhäuser unter den Wohngebäuden – ein typischer Ort der Eigenheime – bundesweit sind es 82 %. Selbst bewohntes Eigentum liegt bei 62 %. Wer in Clenze plant, kennt das Ortsbild: Weil Höfe und frei stehende Häuser mit großen Grundstücken das Bild bestimmen, zeigt die Besichtigung oft, dass die Dachflächen meist groß und wenig verschattet sind und sich im Haus fast immer ein Platz für den Speicher findet. Mit Speicher steigt der Anteil des Bedarfs, den die Anlage deckt, nach Angaben der Verbraucherzentrale auf bis zu rund 70 Prozent; ohne Batterie sind es eher 25 bis 30 Prozent. Ganz ohne Netz kommt aber kein Haus aus. Angebote für Anlage und Speicher kommen von bis zu drei Fachbetrieben, die Clenze, Bergen an der Dumme und Waddeweitz bedienen. Lassen Sie sich die Speicherkapazität, den Preis je kWh und den Wechselrichter getrennt ausweisen.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Clenze | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.000–22.000 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 16.200–22.700 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 16.000–28.300 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 15.800–28.000 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Empfehlenswert ist das nach Angaben der Verbraucherzentrale nicht: Der Hausspeicher ist auf den normalen Haushaltsstrom ausgelegt. Besser lädt eine steuerbare Wallbox das Auto direkt mit Solarüberschuss, und die Batterie bleibt für den Abend im Haus. Die Wallbox ist nicht Teil der hier vermittelten Pakete.
Neue Anlagen dürfen seit dem 25. Februar 2025 höchstens 60 Prozent ihrer installierten Leistung ins Netz abgeben, bis ein Smart Meter samt Steuerungseinrichtung eingebaut und erfolgreich getestet ist. Strom, der im Haus verbraucht oder in die Batterie geladen wird, zählt dabei nicht mit. Ein Speicher, der mittags lädt, nimmt also Strom auf, der sonst gegen diese Grenze laufen würde; eine Ladesteuerung nach Wetterprognose hilft laut HTW Berlin zusätzlich. Was das in Euro ausmacht, lässt sich allgemein nicht seriös beziffern.
Spätestens einen Monat nach der Inbetriebnahme müssen Anlage und Batteriespeicher im Marktstammdatenregister stehen, jeweils als eigene Einheit. Eintragen muss sie der Betreiber, also Sie; viele überlassen das dem Installationsbetrieb. In ein vollständiges Angebot gehört außerdem die Anmeldung beim Netzbetreiber.
Ausgangspunkt ist Ihr Jahresverbrauch. Verbraucherzentrale und HTW Berlin nennen als Faustregel höchstens etwa 1,5 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresverbrauch; außerdem sollte der Speicher in kWh nicht viel größer sein als die Anlage in kWp (Stand: Oktober 2026). Für eine vierköpfige Familie mit rund 3.800 kWh sind das höchstens etwa 5,7 kWh, für fünf Personen mit elektrischer Warmwasserbereitung (rund 6.000 kWh) bis zu 9 kWh.
Installiert liegt sie bei ca. 350 bis 700 Euro; für 5 kWh sind das etwa 2.500 bis 3.500 Euro, für 10 kWh etwa 4.000 bis 7.000 Euro (Stand: Oktober 2026). Je größer der Speicher, desto günstiger die einzelne Kilowattstunde. Finanztip nennt rund 600 Euro pro kWh als Obergrenze für ein angemessenes Angebot.
Auf der Karte: Clenze und die nächstgelegenen Orte in Niedersachsen. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
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In Clenze ist bei 45 % der kleinen Dachanlagen schon ein Speicher gemeldet. Für Ihr Haus in Clenze bekommen Sie hier Angebote – von Betrieben, die auch in Bergen an der Dumme arbeiten.