Stand der Richtwerte:
Mittags zu viel, abends zu wenig: So verteilt sich der Solarstrom auf einem Einfamilienhaus in Schnaittach an vielen Tagen. Ein Stromspeicher trägt einen Teil davon in die Abendstunden – wie viel, hängt vor allem von Ihrem Verbrauch ab. 10.600 kWh – so viel Strom kommt nach unserer Rechnung jährlich von 10 kWp auf einem Süddach in Schnaittach. Das ist ein Richtwert aus Wetterdaten, keine Messung an Ihrem Haus. Sommer und Winter liegen hier weit auseinander: Der ertragreichste Monat, der Juli, bringt rechnerisch rund 1.410 kWh, der Dezember etwa 250 kWh. Ein Speicher gleicht Tag und Nacht aus, nicht Sommer und Winter. Mit 1.110 kWh an Sonnenenergie je m² liegt Schnaittach leicht vorn – ein Stück über dem deutschen Median von 1.088 kWh/m². Für Anlage und Speicher ist das ein guter Startpunkt. In Schnaittach ist bei 42 % der kleinen Dachanlagen ein Stromspeicher registriert – etwas seltener als bundesweit (47 %). Ein guter Teil der Anlagen arbeitet also schon mit Batterie. In Schnaittach kamen 2025 allein 82 kleine Dachanlagen hinzu; der Bestand dieser Größe hat im Schnitt 9,5 kWp.
Alle Neuanlagen seit 2025 zusammen ergeben 30 je 1.000 Einwohner – ein Zubau in der oberen Hälfte der Gemeinden (Bund: 19). Ein- und Zweifamilienhäuser stellen in Schnaittach 88 % der Wohngebäude (Zensus 2022) – im Bereich des deutschen Anteils (82 %) oder leicht darüber. 63 % der Wohnungen bewohnen ihre Eigentümer selbst. Die Bebauung spielt mit hinein: Da in Schnaittach Einfamilienhäuser mit Garten das Straßenbild prägen, ist häufig zu erwarten, dass Satteldächer mit einer gut nutzbaren Seite häufig sind und Keller oder Hauswirtschaftsraum Platz für Wechselrichter und Batterie bieten. Mit Speicher steigt der Anteil des Bedarfs, den die Anlage deckt, nach Angaben der Verbraucherzentrale auf bis zu rund 70 Prozent; ohne Batterie sind es eher 25 bis 30 Prozent. Ganz ohne Netz kommt aber kein Haus aus. Ob ein Speicher für Ihr Haus aufgeht, rechnet am Ende der Fachbetrieb mit Ihren Zahlen. Über eine Anfrage hier erreichen Sie bis zu drei Betriebe aus der Gegend um Neunkirchen am Sand, die Ihnen Anlage und Batterie als Paket anbieten.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Schnaittach | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.500–22.900 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 16.000–22.900 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 16.500–29.700 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 16.500–29.700 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Für rund 10 kWp mit einem Speicher von etwa 10 kWh liegt unser Richtwert in Schnaittach bei 16.500 bis 22.900 €. Module, Speicher, Wechselrichter, Gerüst und Montage sind darin enthalten, ebenso Inbetriebnahme und Netzanmeldung; Mehrwertsteuer fällt nicht an (Stand: Oktober 2026). Ein eventuell nötiger Umbau des Zählerschranks kommt hinzu und kann noch einmal mehrere tausend Euro ausmachen.
Installiert liegt sie bei ca. 350 bis 700 Euro; für 5 kWh sind das etwa 2.500 bis 3.500 Euro, für 10 kWh etwa 4.000 bis 7.000 Euro (Stand: Oktober 2026). Je größer der Speicher, desto günstiger die einzelne Kilowattstunde. Finanztip nennt rund 600 Euro pro kWh als Obergrenze für ein angemessenes Angebot.
Nein, das ist nicht Gegenstand der Anfragen hier. Vermittelt werden Angebote für neue Solaranlagen, die von Anfang an zusammen mit einem Speicher geplant werden – Anlage und Batterie aus einer Hand.
Das Marktstammdatenregister (Stand 01.10.2026) verzeichnet in Schnaittach 250 neue Solaranlagen seit Anfang 2025, Balkonkraftwerke mitgezählt. Darunter sind 82 kleine Dachanlagen aus dem Jahr 2025; alle kleinen Dachanlagen dort haben durchschnittlich 9,5 kWp.
Spätestens einen Monat nach der Inbetriebnahme müssen Anlage und Batteriespeicher im Marktstammdatenregister stehen, jeweils als eigene Einheit. Eintragen muss sie der Betreiber, also Sie; viele überlassen das dem Installationsbetrieb. In ein vollständiges Angebot gehört außerdem die Anmeldung beim Netzbetreiber.
Die Eigenverbrauchsquote sagt, welcher Teil des erzeugten Solarstroms im Haus bleibt. Der Autarkiegrad sagt, welcher Teil Ihres Verbrauchs vom eigenen Dach kommt. Eine große Anlage in einem sparsamen Haushalt hat eine niedrige Eigenverbrauchsquote und trotzdem einen ordentlichen Autarkiegrad – der Speicher hebt beide Werte.
Auf der Karte: Schnaittach und die nächstgelegenen Orte in Bayern. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
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Eine 10-kWp-Anlage in Schnaittach erzeugt im Juni rechnerisch rund 1.390 kWh, weit mehr, als ein Haushalt in dieser Zeit braucht. Wie viel davon ein Speicher abends bereitstellt, klären Angebote von Betrieben aus Neunkirchen am Sand.