Stand der Richtwerte:
Mittags zu viel, abends zu wenig: So verteilt sich der Solarstrom auf einem Einfamilienhaus in Schwarzheide an vielen Tagen. Ein Stromspeicher trägt einen Teil davon in die Abendstunden – wie viel, hängt vor allem von Ihrem Verbrauch ab. Auf der Erzeugerseite steht ein rechnerischer Jahresertrag von etwa 1.060 kWh pro kWp. Zehn Kilowattpeak, eine übliche Größe für Anlagen mit Speicher, kommen damit auf rund 10.600 kWh. Verteilt ist dieser Strom sehr ungleich: Im Juni sind es rechnerisch rund 1.420 kWh im Monat, im Dezember nur etwa 250 kWh. Die vier Monate November bis Februar bringen zusammen gerade 13 % des Jahresertrags. Sonniger als viele Orte in Deutschland: 1.103 kWh je m² und Jahr sind es in Schwarzheide im Mittel – etwas sonniger als die Mitte aller Orte (1.088 kWh/m²). Im Sommerhalbjahr bleibt dadurch mehr Überschuss für den Speicher. Im Register sind in Schwarzheide bei 47 % der kleinen Dachanlagen Speicher eingetragen – nah am deutschen Wert von 47 %. Ungefähr jede zweite Anlage arbeitet also schon mit Batterie. Seit Januar 2025 sind in Schwarzheide 114 Solaranlagen dazugekommen, Balkonkraftwerke mitgezählt – 20 je 1.000 Einwohner, ein Zubau im unteren Viertel der Gemeinden (Bundesschnitt: 19).
Wie viele Häuser kommen überhaupt infrage? In Schwarzheide sind es viele: 86 % der Wohngebäude haben ein oder zwei Wohnungen (Zensus 2022), im Bereich des deutschen Anteils (82 %) oder leicht darüber. Schwarzheide ist ein Ort, an dem Einfamilienhäuser mit Garten das Straßenbild prägen. Für Anlage und Speicher heißt das in vielen Fällen, dass Satteldächer mit einer gut nutzbaren Seite häufig sind und Keller oder Hauswirtschaftsraum Platz für Wechselrichter und Batterie bieten. Nach der Faustregel (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh) kommt ein Haushalt mit 4.500 kWh im Jahr auf bis zu rund 7 kWh Speicher; für einen Zwei-Personen-Haushalt mit 2.700 kWh liegt die Grenze bei etwa 4 kWh. Die genaue Auslegung übernimmt ein Fachbetrieb vor Ort. Ihre Anfrage erreicht bis zu drei Betriebe, die zwischen Schwarzheide, Ruhland und Schipkau unterwegs sind – unverbindlich und ohne Kosten für Sie.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Schwarzheide | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.200–22.200 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 16.200–22.200 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 16.200–28.300 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 16.200–28.000 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Das legt der Fachbetrieb fest, der ihn auch installiert. Gut geeignet ist ein trockener Raum ohne große Hitze oder Kälte; in einen hochwassergefährdeten Keller gehört der Speicher nicht. Am Markt setzen sich Batterien aus Lithium-Eisenphosphat (LFP) durch, so die Verbraucherzentrale.
Ja. Hier erreicht die Globalstrahlung im Mittel 1991–2020 1.103 kWh je m² – etwas sonniger als die Mitte aller Orte (1.088 kWh/m²). Rechnerisch bringt jedes kWp bei Südlage rund 1.060 kWh im Jahr. Für den Speicher zählt mehr, wann Sie Strom brauchen, als ein kleiner Unterschied beim Sonnenangebot.
Nur mit einer Notstrom- oder Ersatzstromfunktion. Ohne sie schaltet sich der Wechselrichter bei einem Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab, auch wenn die Sonne scheint und die Batterie geladen ist. Was die Notstrom- oder Ersatzstromfunktion zusätzlich kostet, hängt vom Gerät und vom Umbau im Zählerschrank ab – lassen Sie sich den Aufpreis im Angebot getrennt ausweisen. Ausfälle sind allerdings selten: 2024 war der Strom je Kunde im Schnitt 11,7 Minuten ungeplant weg (Bundesnetzagentur, ohne höhere Gewalt).
Deutlich weniger als im Sommer. Zwischen November und Februar erzeugt die Anlage hier rechnerisch nur 13 % ihres Jahresertrags; im Dezember sind es bei 10 kWp etwa 250 kWh im ganzen Monat. An vielen Wintertagen verbraucht das Haus den Solarstrom sofort, und für die Batterie bleibt wenig übrig.
Ausgangspunkt ist Ihr Jahresverbrauch. Verbraucherzentrale und HTW Berlin nennen als Faustregel höchstens etwa 1,5 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresverbrauch; außerdem sollte der Speicher in kWh nicht viel größer sein als die Anlage in kWp (Stand: Oktober 2026). Für eine vierköpfige Familie mit rund 3.800 kWh sind das höchstens etwa 5,7 kWh, für fünf Personen mit elektrischer Warmwasserbereitung (rund 6.000 kWh) bis zu 9 kWh.
An getrennten Angaben: Leistung der Anlage in kWp, Kapazität des Speichers in kWh, Wechselrichter, Gerüst, Montage, Netzanmeldung und Eintrag ins Marktstammdatenregister. Fragen Sie nach dem Preis pro kWh Speicherkapazität, nach Notstrom oder Ersatzstrom und danach, ob der Zählerschrank umgebaut werden muss.
Auf der Karte: Schwarzheide und die nächstgelegenen Orte in Brandenburg. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
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Paketpreise für mein Haus anfragenFür Schwarzheide gerechnet · Anlage und Speicher · bis zu drei Fachbetriebe
In Schwarzheide ist bei 47 % der kleinen Dachanlagen schon ein Speicher gemeldet. Für Ihr Haus in Schwarzheide bekommen Sie hier Angebote – von Betrieben, die auch in Ruhland arbeiten.