Stand der Richtwerte:
Bevor es um Module und Batterien geht, lohnt in Füssen ein Blick auf die Stromrechnung: Dort steht, wie viele Kilowattstunden Ihr Haushalt im Jahr verbraucht – die wichtigste Zahl für die Planung eines Speichers. Nach den Rasterdaten des Wetterdienstes (Mittel 1991–2020) bringt jedes kWp bei Südlage in Füssen rund 1.130 kWh im Jahr; ein Dach nach Osten oder Westen erreicht etwa 80 Prozent davon. Für den Speicher zählt weniger die Jahressumme als der einzelne Tag. Im Sommer ist die Batterie oft schon am Vormittag voll, im Winter reicht der Ertrag selten dafür: Nur 19 % des Jahresstroms fallen in die dunkle Jahreszeit von November bis Februar. Mit 1.173 kWh/m² Globalstrahlung im Jahresmittel liegt Füssen weit vorn – deutlich sonniger als die Mitte aller Orte (1.088 kWh/m²). Jedes Modul liefert dadurch etwas mehr; an der Logik des Speichers ändert es wenig. Laut Marktstammdatenregister (Stand 01.10.2026) haben in Füssen 41 % der Dachanlagen bis 30 kWp einen Batteriespeicher am selben Ort – ein wenig unter dem Bundesschnitt (47 %). Seit Januar 2025 sind in Füssen 197 Solaranlagen dazugekommen, Balkonkraftwerke mitgezählt – 13 je 1.000 Einwohner, ein Zubau im unteren Viertel der Gemeinden (Bundesschnitt: 19).
Ein Großteil der Wohngebäude in Füssen sind Ein- oder Zweifamilienhäuser, genau 67 % – ein Stück unter dem Bundesanteil von 82 %. Das sind die Häuser, für die eine Anlage mit Speicher gedacht ist. Füssen ist ein Ort, an dem Einfamilienhäuser mit Garten das Straßenbild prägen. Für Anlage und Speicher heißt das in vielen Fällen, dass Satteldächer mit einer gut nutzbaren Seite häufig sind und Keller oder Hauswirtschaftsraum Platz für Wechselrichter und Batterie bieten. Nach der Faustregel (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh) kommt ein Haushalt mit 4.500 kWh im Jahr auf bis zu rund 7 kWh Speicher; für einen Zwei-Personen-Haushalt mit 2.700 kWh liegt die Grenze bei etwa 4 kWh. Angebote für Anlage und Speicher kommen von bis zu drei Fachbetrieben, die Füssen, Schwangau und Hohenschwangau bedienen. Lassen Sie sich die Speicherkapazität, den Preis je kWh und den Wechselrichter getrennt ausweisen.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Füssen | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.500–22.700 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 16.600–23.300 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 16.500–29.700 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 16.000–28.800 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Für rund 10 kWp mit einem Speicher von etwa 10 kWh liegt unser Richtwert in Füssen bei 16.500 bis 22.700 €. Module, Speicher, Wechselrichter, Gerüst und Montage sind darin enthalten, ebenso Inbetriebnahme und Netzanmeldung; Mehrwertsteuer fällt nicht an (Stand: Oktober 2026). Ein eventuell nötiger Umbau des Zählerschranks kommt hinzu und kann noch einmal mehrere tausend Euro ausmachen.
Deutlich weniger als im Sommer. Zwischen November und Februar erzeugt die Anlage hier rechnerisch nur 19 % ihres Jahresertrags; im Dezember sind es bei 10 kWp etwa 420 kWh im ganzen Monat. An vielen Wintertagen verbraucht das Haus den Solarstrom sofort, und für die Batterie bleibt wenig übrig.
Über die Hausbank lässt sich der KfW-Förderkredit 270 beantragen, und zwar vor Beginn des Vorhabens. Er kann bis zu 100 % der Kosten für Solaranlage und Batteriespeicher abdecken, sofern Sie wenigstens einen Teil des Solarstroms einspeisen. Manche Bundesländer und Gemeinden fördern zusätzlich, oft mit schnell erschöpften Budgets – fragen Sie vor der Auftragsvergabe nach, was gerade gilt.
Neue Stromverträge kosteten 2026 im Schnitt rund 37 Cent pro kWh (BDEW, Stand: August 2026); für derzeit abschließbare Verträge nennt der BDEW rund 39 Cent (Stand: 20. Oktober 2026). Strom von einer kleinen Dachanlage kostet laut Fraunhofer ISE rechnerisch 6 bis 14 Cent pro kWh. Jede Kilowattstunde, die der Speicher in den Abend trägt, ersetzt also teureren Netzstrom – abzüglich der Speicherverluste.
Ja. Hier erreicht die Globalstrahlung im Mittel 1991–2020 1.173 kWh je m² – deutlich sonniger als die Mitte aller Orte (1.088 kWh/m²). Rechnerisch bringt jedes kWp bei Südlage rund 1.130 kWh im Jahr. Für den Speicher zählt mehr, wann Sie Strom brauchen, als ein kleiner Unterschied beim Sonnenangebot.
Neue Anlagen dürfen seit dem 25. Februar 2025 höchstens 60 Prozent ihrer installierten Leistung ins Netz abgeben, bis ein Smart Meter samt Steuerungseinrichtung eingebaut und erfolgreich getestet ist. Strom, der im Haus verbraucht oder in die Batterie geladen wird, zählt dabei nicht mit. Ein Speicher, der mittags lädt, nimmt also Strom auf, der sonst gegen diese Grenze laufen würde; eine Ladesteuerung nach Wetterprognose hilft laut HTW Berlin zusätzlich. Was das in Euro ausmacht, lässt sich allgemein nicht seriös beziffern.
Auf der Karte: Füssen und die nächstgelegenen Orte in Bayern. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
Kostenlos anfragen, bis zu drei Pakete aus Anlage und Batterie erhalten und ohne Zeitdruck entscheiden.
Paketpreise für mein Haus anfragenSpeichergröße nach Verbrauch · Richtpreis fürs Paket · bis zu 3 Angebote
Eine 10-kWp-Anlage in Füssen erzeugt im Juni rechnerisch rund 1.320 kWh, weit mehr, als ein Haushalt in dieser Zeit braucht. Wie viel davon ein Speicher abends bereitstellt, klären Angebote von Betrieben aus Schwangau.