Stand der Richtwerte:
Für eine Solaranlage mit Speicher in Leichlingen zählen drei Zahlen: der Jahresverbrauch Ihres Haushalts, der Ertrag des Dachs und die Kapazität der Batterie. Die ersten beiden lassen sich vorab recht gut abschätzen. Für das Dach rechnen wir mit Wetterdaten: Je Kilowattpeak kommen in Leichlingen bei Südlage etwa 1.000 kWh jährlich zusammen, bei 10 kWp also ungefähr 10.000 kWh. 13 % – diesen kleinen Teil des Jahresertrags erzeugt die Anlage in Leichlingen rechnerisch zwischen November und Februar. Der Rest entfällt auf die helleren Monate, mit dem Höchstwert im Juni (rund 1.350 kWh bei 10 kWp). Beim Sonnenangebot liegt Leichlingen im Mittelfeld: 1.045 kWh je m² im Jahr, gemittelt über 1991 bis 2020 – ziemlich genau die Mitte aller deutschen Orte (1.088 kWh/m²). Für eine Anlage mit Speicher ist das eine solide Grundlage. In der Gemeinde Leichlingen (Rheinland) ist der Speicher weit verbreitet: Bei 58 % der Dachanlagen bis 30 kWp ist eine Batterie registriert – über dem deutschen Wert von 47 %. In der Gemeinde Leichlingen (Rheinland) wird weiter gebaut: 609 Solaranlagen kamen seit Januar 2025 hinzu, kleine Steckergeräte eingerechnet.
Das sind 22 je 1.000 Einwohner – über dem deutschen Wert von 19, im Gemeindevergleich durchschnittlich. Ein- und Zweifamilienhäuser stellen in der Gemeinde Leichlingen (Rheinland) 85 % der Wohngebäude (Zensus 2022) – im Bereich des deutschen Anteils (82 %) oder leicht darüber. 52 % der Wohnungen bewohnen ihre Eigentümer selbst. Wer in Leichlingen plant, kennt das Ortsbild: Weil Doppelhaushälften und Reihenhäuser einen großen Teil der Häuser ausmachen, zeigt die Besichtigung oft, dass die Dachflächen kleiner ausfallen und der Platz für Wechselrichter und Speicher genauer geplant werden muss. Ein Beispiel aus dem Stromspiegel: Drei Personen im Einfamilienhaus verbrauchen rund 3.500 kWh im Jahr. Mit höchstens 1,5 kWh Speicher pro 1.000 kWh ergibt das gut 5 kWh Kapazität – deutlich weniger als die 10 kWh des Standardpakets hier. Ob aus Leichlingen, Langenfeld oder Burscheid: Die Betriebe, an die Ihre Anfrage geht, arbeiten in Ihrer Region. Das verkürzt die Wege bei Besichtigung, Montage und späteren Fragen zum Speicher.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Leichlingen | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.300–23.100 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 15.800–23.100 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 16.200–29.400 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 15.800–28.600 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Neue Stromverträge kosteten 2026 im Schnitt rund 37 Cent pro kWh (BDEW, Stand: August 2026); für derzeit abschließbare Verträge nennt der BDEW rund 39 Cent (Stand: 20. Oktober 2026). Strom von einer kleinen Dachanlage kostet laut Fraunhofer ISE rechnerisch 6 bis 14 Cent pro kWh. Jede Kilowattstunde, die der Speicher in den Abend trägt, ersetzt also teureren Netzstrom – abzüglich der Speicherverluste.
Installiert liegt sie bei ca. 350 bis 700 Euro; für 5 kWh sind das etwa 2.500 bis 3.500 Euro, für 10 kWh etwa 4.000 bis 7.000 Euro (Stand: Oktober 2026). Je größer der Speicher, desto günstiger die einzelne Kilowattstunde. Finanztip nennt rund 600 Euro pro kWh als Obergrenze für ein angemessenes Angebot.
Nein, wenn er zusammen mit der Solaranlage auf Ihrem Wohnhaus installiert wird. Module, Wechselrichter, Batteriespeicher und Montage sind bei Anlagen bis 30 kWp auf Wohnhäusern von der Mehrwertsteuer befreit: Es gilt der Nullsteuersatz des § 12 Abs. 3 UStG (Stand: Oktober 2026). In Leichlingen gilt dasselbe wie überall in Deutschland.
Laut Marktstammdatenregister (Stand 01.10.2026) ist in der Gemeinde Leichlingen (Rheinland) bei 58 % der Dachanlagen bis 30 kWp eine Batterie am selben Standort eingetragen – über dem deutschen Wert von 47 %. Insgesamt sind dort 1.305 Stromspeicher registriert, die von Betrieben eingeschlossen.
Neue Anlagen dürfen seit dem 25. Februar 2025 höchstens 60 Prozent ihrer installierten Leistung ins Netz abgeben, bis ein Smart Meter samt Steuerungseinrichtung eingebaut und erfolgreich getestet ist. Strom, der im Haus verbraucht oder in die Batterie geladen wird, zählt dabei nicht mit. Ein Speicher, der mittags lädt, nimmt also Strom auf, der sonst gegen diese Grenze laufen würde; eine Ladesteuerung nach Wetterprognose hilft laut HTW Berlin zusätzlich. Was das in Euro ausmacht, lässt sich allgemein nicht seriös beziffern.
Auf der Karte: Leichlingen und die nächstgelegenen Orte in Nordrhein-Westfalen. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
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Eine 10-kWp-Anlage in Leichlingen erzeugt im Juni rechnerisch rund 1.350 kWh, weit mehr, als ein Haushalt in dieser Zeit braucht. Wie viel davon ein Speicher abends bereitstellt, klären Angebote von Betrieben aus Langenfeld.