Stand der Richtwerte:
Für eine Solaranlage mit Speicher in Tuningen zählen drei Zahlen: der Jahresverbrauch Ihres Haushalts, der Ertrag des Dachs und die Kapazität der Batterie. Die ersten beiden lassen sich vorab recht gut abschätzen. 10.900 kWh – so viel Strom kommt nach unserer Rechnung jährlich von 10 kWp auf einem Süddach in Tuningen. Das ist ein Richtwert aus Wetterdaten, keine Messung an Ihrem Haus. Sommer und Winter liegen hier weit auseinander: Der ertragreichste Monat, der Juli, bringt rechnerisch rund 1.410 kWh, der Dezember etwa 330 kWh. Ein Speicher gleicht Tag und Nacht aus, nicht Sommer und Winter. Viel Sonne: Die Rasterzelle von Tuningen erreicht im Mittel 1.146 kWh je m² und Jahr – deutlich sonniger als die Mitte aller Orte (1.088 kWh/m²). Der Überschuss zur Mittagszeit fällt entsprechend groß aus. 49 % der Dachanlagen bis 30 kWp in Tuningen sind mit einem Batteriespeicher registriert – ungefähr so häufig wie im Bundesschnitt (47 %). Anlage und Batterie gehören hier inzwischen oft zusammen. Der Zubau in Tuningen ist hoch: 2025 allein 44 Dachanlagen bis 30 kWp (im Bestand durchschnittlich 10,6 kWp) und insgesamt 40 neue Einheiten je 1.000 Einwohner seit 2025 – ein Spitzenwert im Gemeindevergleich (Deutschland: 19).
Fast überall eigene Dächer: In Tuningen zählt der Zensus 2022 91 % Ein- und Zweifamilienhäuser unter den Wohngebäuden – höher als der Anteil im Bund (82 %). Selbst bewohntes Eigentum liegt bei 69 %. Wer in Tuningen plant, kennt das Ortsbild: Weil Einfamilienhäuser mit Garten das Straßenbild prägen, zeigt die Besichtigung oft, dass Satteldächer mit einer gut nutzbaren Seite häufig sind und Keller oder Hauswirtschaftsraum Platz für Wechselrichter und Batterie bieten. Nach der Faustregel (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh) kommt ein Haushalt mit 4.500 kWh im Jahr auf bis zu rund 7 kWh Speicher; für einen Zwei-Personen-Haushalt mit 2.700 kWh liegt die Grenze bei etwa 4 kWh. Angebote für Anlage und Speicher kommen von bis zu drei Fachbetrieben, die Tuningen, Talheim und Bad Dürrheim bedienen. Lassen Sie sich die Speicherkapazität, den Preis je kWh und den Wechselrichter getrennt ausweisen.

Etwa 10 kWp Module auf dem Dach und ein Batteriespeicher mit rund 10 kWh im Haus – als Paket geplant und montiert.
Kosten und Größe ansehenAnlage mit Batteriespeicher, die bei einem Stromausfall eine Notstromsteckdose oder das Hausnetz weiter versorgt.
Kosten und Größe ansehenAnlage und Speicher so geplant, dass auch das Elektroauto zu Hause Sonnenstrom lädt – die Wallbox kommt separat.
Kosten und Größe ansehenSolaranlage mit Batteriespeicher für Häuser, die mit Wärmepumpe heizen – im Richtwert stecken Anlage und Speicher, nicht die Heizung.
Kosten und Größe ansehenWas eine 10-kWp-Anlage hier an einem mittleren Juni- und Dezembertag erzeugt, was ein Haushalt am Tag verbraucht und wie viel davon ein Speicher in den Abend tragen kann – gerechnet aus Monatswerten, geteilt durch 30.
Beispielhaushalt mit vier Personen: 3.800 kWh im Jahr laut Stromspiegel, also rund 10,4 kWh am Tag.
Eine Zelle steht für 5 Prozent. Gezählt sind Dachanlagen bis 30 kWp mit Speicher am selben Standort; Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026.
Rechnen Sie mit Ihrem Haushalt
Rechnerisch, kein Angebot. Annahmen: Faustregel von Verbraucherzentrale und HTW Berlin (höchstens etwa 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch), ohne Speicher rund 30 %, mit passendem Speicher bis zu rund 70 % des Verbrauchs aus eigenem Solarstrom, Speicherverluste rund 20 %, Speicherpreis ca. 350 bis 700 Euro pro kWh Speicherkapazität inklusive Installation (Stand: Oktober 2026). Größere Speicher liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Angebote für diese Speichergröße anfragenSo rechnen wir: Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage aus der Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020, Südausrichtung, 13 % Systemverluste), geteilt durch 30. Der Speicher lädt höchstens seine Kapazität und mindestens den Überschuss über den ganzen Tagesverbrauch. Ein Profil über die Stunden nehmen wir bewusst nicht an – ein rechnerischer Richtwert, keine Prognose. Quellen: DWD, Globalstrahlung 1991–2020; Verbrauch: Stromspiegel; Tageswerte: eigene Berechnung


Richtwert für rund 10 kWp mit etwa 10 kWh Speicher, montiert und angemeldet, ohne Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Die anderen Pakete finden Sie in der Tabelle.
| Paket | Richtwert Tuningen | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| Solaranlage mit Speicher | 16.300–22.700 € | 16.000–22.000 € |
| Speicher mit Notstromfunktion | 16.500–22.700 € | 16.000–22.000 € |
| Solarstrom fürs E-Auto | 16.300–29.100 € | 16.000–28.000 € |
| Speicher und Wärmepumpe | 16.600–29.700 € | 16.000–28.000 € |
Jahresverbrauch von der Stromrechnung, Dachform, Wunsch nach Speicher: Mehr braucht es zunächst nicht. Eine grobe Schätzung genügt.
Wir schicken Ihnen eine Nachricht mit einem Link. Erst wenn Sie ihn anklicken, erfahren bis zu drei Fachbetriebe aus der Region von Ihrem Vorhaben.
Die Betriebe sehen sich das Haus an und schicken Angebote für Anlage und Speicher. Vergleichen Sie Kapazität, Leistung und den Preis je kWh Speicher – ohne Eile.
Ja. Hier erreicht die Globalstrahlung im Mittel 1991–2020 1.146 kWh je m² – deutlich sonniger als die Mitte aller Orte (1.088 kWh/m²). Rechnerisch bringt jedes kWp bei Südlage rund 1.090 kWh im Jahr. Für den Speicher zählt mehr, wann Sie Strom brauchen, als ein kleiner Unterschied beim Sonnenangebot.
An getrennten Angaben: Leistung der Anlage in kWp, Kapazität des Speichers in kWh, Wechselrichter, Gerüst, Montage, Netzanmeldung und Eintrag ins Marktstammdatenregister. Fragen Sie nach dem Preis pro kWh Speicherkapazität, nach Notstrom oder Ersatzstrom und danach, ob der Zählerschrank umgebaut werden muss.
DC-gekoppelte Speicher hängen über einen Hybridwechselrichter direkt an der Solaranlage und haben im Schnitt etwas geringere Umwandlungsverluste; AC-gekoppelte Speicher haben einen eigenen Batteriewechselrichter. Bei neuen Anlagen werden zunehmend DC-gekoppelte Systeme eingebaut; im Alltag unterscheiden sich beide kaum.
Neue Anlagen dürfen seit dem 25. Februar 2025 höchstens 60 Prozent ihrer installierten Leistung ins Netz abgeben, bis ein Smart Meter samt Steuerungseinrichtung eingebaut und erfolgreich getestet ist. Strom, der im Haus verbraucht oder in die Batterie geladen wird, zählt dabei nicht mit. Ein Speicher, der mittags lädt, nimmt also Strom auf, der sonst gegen diese Grenze laufen würde; eine Ladesteuerung nach Wetterprognose hilft laut HTW Berlin zusätzlich. Was das in Euro ausmacht, lässt sich allgemein nicht seriös beziffern.
Nein, das ist nicht Gegenstand der Anfragen hier. Vermittelt werden Angebote für neue Solaranlagen, die von Anfang an zusammen mit einem Speicher geplant werden – Anlage und Batterie aus einer Hand.
Auf der Karte: Tuningen und die nächstgelegenen Orte in Baden-Württemberg. Fachbetriebe aus der Umgebung kommen für Besichtigung und Montage oft ohnehin vorbei.
Kostenlos anfragen, bis zu drei Pakete aus Anlage und Batterie erhalten und ohne Zeitdruck entscheiden.
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Nennen Sie uns Ihren Jahresverbrauch – Anlage, Speicher und Preis rechnen Fachbetriebe aus der Gegend um Tuningen und Talheim dann konkret für Ihr Haus.